Leistungen

Die Diagnose ist die grundlegende Basis von der wir unseren Behandlungsplan für unsere Patienten ableiten. Daher ist es notwendig, dass wir in der Diagnose alle Befunde und diagnostischen Symptome erkennen und richtig zuordnen. Einige Krankheiten sind nur durch unspezifische Symptome gekennzeichnet und stellen hohe Anforderungen an die Diagnosefindung.

 

Diagnose und Therapieverfahren 

Tonaudiometrie: Sie ist die am häufigsten durchgeführte Form der Audiometrie. Ein Tongenerator erzeugt Sinustöne verschiedener Frequenzen. Sie reichen vom Tiefton- (125 Hertz, Hz) bis zum Hochtonbereich (8.000 Hz). Die Hörschwelle wird in Dezibel (dB) gemessen.

Sprachaudiometrie: Über einen Kopfhörer bekommt der Patient mehrsilbige Zahlen und anschließend einsilbige Testwörter vorgespielt. Der Patient muss die Zahlen und Wörter wiederholen. Wir können so feststellen, wie viel Prozent der Zahlen und Wörter der Patient in den verschiedenen Lautstärken hört. Ein Sprachaudiogramm hält die Kurven für das Zahlen- und Wortverständnis fest.

„Nicht sehen trennt den Menschen von den Dingen.
Nicht hören trennt den Menschen vom Menschen.“

(Immanuel Kant)

Je früher ein Hörverlust erkannt wird, desto besser und wirkungsvoller können wir Ihnen helfen.

Unsere Hörberatung umfasst:

  • –  Beratung bei Hörproblemen
  • –  Hörgeräteberatung und -kontrolle
  • –  Tinnitus-Beratung
  • –  individueller Hörschutz

Sollte das eingeschränkte Hörvermögen Sie belasten, und Sie das Gefühl haben an Unterhaltungen nur noch bedingt teilnehmen zu können, beraten wir Sie über die Möglichkeiten einer Hörgeräteversorgung.
Durch eine gute und enge Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern in der Region, haben Sie die Möglichkeit verschiedene Hörgeräte auszuprobieren und den positiven Effekt auf Ihr Sprachverständnis mit einem neuen Hörgerät zu überprüfen. Die Anforderungen an eine Hörhilfe sind in Abhängigkeit der Gewohnheiten des Trägers dabei sehr unterschiedlich.

Interessante Links zum Therma „Hören“:

Schwindel ist eines der häufigsten Symptome in der Medizin. Die Ursachen sind vielfältig und können oft nur mit aufwändigen Untersuchungen gefunden werden. Hierfür stehen uns modernste apparative Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

  •  –  Otoakustische Emissionen
  •  –  Elektronystagmographie
  •  –  Hirnstammaudiometrie
  •  –  thermischer Test des Gleichgewichtsorgans

Die Hirnstammaudiometrie (BERA) gehört zu den objektiven Testmethoden in der Hördiagnostik. Es werden vier Elektroden am Kopf angebracht (ähnlich des aus der Neurologie bekannten EEG´s). Daraufhin erfolgt die akustische Reizung des Hörorganes über den angeschlossenen Kopfhörer. Mit Hilfe eines Computers werden nun die Ströme herausgefiltert, die zum Hörnerv gehören. Anhand des nun sich ergebenen Schwingungsbildes kann man die Funktionsfähigkeit der Hörnerven bestimmen. Diese Diagnostik ist bei nahezu jeder Innenohrstörung von erheblicher Bedeutung.

Die Erkennung frühkindlicher Hörstörungen ist für die Vermeidung von Entwicklungsstörung von entscheidener Bedeutung.
Mit der Messung der Otoakustischen Emissionen ist die frühzeitige Erkennung von Hörstörungen schon im Neugeborenenalter möglich.
Die Messung basiert auf der Grundlage, dass das Innenohr nicht nur Töne empfangen kann, sondern auch Töne abgeben kann. Diese Emissionen geben den Hinweis, ob ein normal funktionierendes Innenohr vorliegt.
Der Test wird in 60 Sekunden durchgeführt und wird vom Kind gut toleriert.

Ungefähr 40% aller Menschen machen einmal in ihrem Leben Erfahrungen mit Ohrgeräuschen. Nur rund 20% der Personen, die unter chronischem Tinnitus leiden, empfinden den Ton jedoch als starke Belastung (dekompensierter Tinnitus).
Menschen mit Tinnitus bilden sich den Ton im Ohr nicht ein: In vielen Fällen können z. B: Tonhöhe und Lautstärke mit audiologischen Testverfahren erfasst werden, auch wenn der Tinnitus nicht mit einem Mikrofon messbar ist.
Ein dekompensierter Tinnitus erhält zunehmend Aufmerksamkeit. Weil es für das Gehirn allerdings schwierig ist, sich auf zwei Dinge zu konzentrieren, hilft es, die Aufmerksamkeit auf andere Eindrücke zu lenken. Das nimmt dem Tinnitus den Raum und lenkt von seiner Präsenz ab.
Tinnitus ist ein Syndrom und keine Krankheit. Seine Ausprägung erhält der Ton im Gehirn und wird auch gerne mit Phantomschmerz verglichen. Es darf nicht unterschätzt werden, dass Tinnitus trotzdem eine starke Belastung sein kann.
Individuelle Beratungsgespräche und Therapieformen in unserer Praxis helfen, die Säulen der Aufrechterhaltung von Ohrgeräuschen „einzureißen“. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, die wahrgenommene Lautstärke zu verringern und damit die Belastung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
Wir unterscheiden akute und chronische Beschwerden. Die Tinnitus-Diagnostik umfasst folgende Untersuchungen:

  •  –  HNO-ärztliche Untersuchung mit Trommelfellmikroskopie
  •  –  Nasenrachenraumendoskopie
  •  –  Prüfung der Tubendurchgängigkeit
  •  –  Tonschwellenaudiometrie
  •  –  Unbehaglichkeitsschwelle
  •  –  Tinnitus-Matching: Bestimmung der Lautheit und der Frequenzcharakteristik des Tinnitus
  •  –  Tympanometrie und Stapediusreflexe
  •  –  Otoakustische Emissionen
  •  –  Hirnstammaudiometrie
  •  –  Orientierende Untersuchungen des Gleichgewichtssystemes, der Halswirbelsäule, des Gebisses sowie des Kauapparates

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Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen sind keine eigenständige Erkrankung, sondern nur ein Symptom einer Störung des komplexen Gleichgewichts-Systems unseres Körpers. Dementsprechend schwierig ist die Klärung der Krankheitsursachen.

Die Vestibularis-Diagnostik besteht aus

  •  –  der Gleichgewichtstestung mit der Frenzelbrille (Prüfung auf Spontan-, Provokations-, Blickrichtungs- und Lage- / Lagerungsnystagmus) und
  •  –  der Überprüfung der vestibulospinalen Reaktionen (Stehversuch nach Romberg, Unterberger’scher Tretversuch, Blindgang),
  •  –  der cerebellären Koordination sowie der Hirnnervenfunktionen.
  •  –  Darauf folgt der sogenannte technische Untersuchungsteil unter Anwendung der Computernystagmographie mit kalorischer Reizung der Gleichgewichtsorgane.

Die Allergologie ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Praxis. Dadurch können wir unseren Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen anbieten. Nach einer ausführlichen Anamnese setzt unsere umfassende Diagnostik ein.

Die Diagnostik allergischer Erkrankungen umfasst:

Hauttest (Pricktest/Scratchtest)
Beim Pricktest werden verschiedene Allergene in Tropfenform auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen. Hier wird die Haut dann mit Hilfe einer feinen Lanzette oder Nadel oberflächlich eingestochen, was dem Patienten in der Regel keine Schmerzen bereitet. Als Messpunkt dient der körpereigene Stoff Histamin. Wenn der Patient auf eines dieser Allergene reagiert, kommt es im Bereich des entsprechenden Allergentropfens nach fünf bis 30 Minuten zu Rötung, Juckreiz und Quaddelbildung. Beim Scratchtest werden spezielle Substanzen (z.B. Haare, Gewebsmaterialien vom eigenen Haustier) direkt auf die Haut gegeben.

Nasaler Provokationstest
Der Patient atmet ein Spray mit Allergenextrakt (z. B. Pollenallergenen) in die Nase ein. Bei positivem Ergebnis müssen sich innerhalb der nächsten 20 Minuten Niesreiz, Nasenlaufen und eine Schwellung der Nasenschleimhäute einstellen.

Rast-Bluttest
Dieser Test wird besonders bei Kindern durchgeführt. Hierzu wird eine Blutprobe auf Antikörper gegen allergieauslösende Substanzen untersucht.

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Wir führen die ambulante Schlaf- und Schnarchdiagnostik (Polygraphie) durch. Mit Hilfe dieser Untersuchung ist es möglich, zwischen harmlosem Schnarchen, Schnarchen mit zeitweiligem Sauerstoffmangel im Blut und dem sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom zu unterscheiden.

Schnarchgeräusche entstehen in den oberen Atemwegen und werden durch Vibrationen des Gaumensegels, des Zäpfchens (Uvula) sowie des Zungengrundes erzeugt.
Die Schnarchdiagnostik wird häufig mittels einer flexiblen Endoskopie durchgeführt. Dabei wird nach oberflächlicher Betäubung der Schleimhaut eine Fiberglasoptik durch die Nase bis zum Kehlkopf vorgeschoben. Wir können dadurch pathologische Veränderungen oder funktionsbehindernde anatomische Variationen direkt beurteilen.
In der Schnarchdiagnostik werden vor allem der weiche Gaumen, das Zäpfchen, die Mandelregion, die tiefer liegenden Regionen des Kehlkopfes und der Zungengrund samt der Schluckstrasse begutachtet. Die Untersuchung ist standardisiert und wird in einer bestimmten Lage und Reihenfolge durchgeführt. Mit Hilfe dieser erweiterten Diagnostik lässt sich dann der Ort der Schnarchentstehung bestimmen.
Um eine genaue Unterscheidung zwischen Schnarchen und Schlafapnoe vorzunehmen, ist neben einer gezielten Befragung, ein Schlafapnoe-Screening erforderlich. Für eine Nacht wird dem Patienten ein kleines Gerät mit nach Hause gegeben, welches das Schnarchgeräusch, Atempausen, Herzfrequenz, Körperlage, Brust- und Bauchbewegungen und die Sauerstoffsättigung im Blut während der ganzen Nacht registriert. Der Befund dieser Untersuchung wird mit Ihnen anschließend besprochen.

sonographieMit einem Ultraschallgerät lassen sich die Halsweichteile, Speicheldrüsen und die Nasennebenhöhlen untersuchen. Hochfrequente Schallwellen werden über einen Schallkopf in den Körper geschickt. Die als Echo zurückkommenden Schallwellen werden vom Gerät registriert und in ein Bild umgewandelt. Besonders Weichteilstrukturen können hiermit sehr genau dargestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung stellt in vielen Fällen eine gute, schonende Alternative zur Röntgendiagnostik dar.

Die Endoskopie ist eine Untersuchung von Körperhöhlen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops zu Diagnose- und Behandlungszwecken. Dieses Verfahren wird u. a. bei Erkrankungen zahlreicher anderer Organe sowie bei der Untersuchung von Organen im HNO-Bereich wie beispielsweise Trommelfell, Nase, Nasenrachenraum und Kehlkopf angewandt.

Ein Endoskop ist ein röhrenförmiges Gerät, das zur Licht- und Bildübertragung mit einer starren oder flexiblen Kaltlichtglasfaseroptik arbeitet. Um ein Bild von der zu untersuchenden Körperregion zu erhalten, wird Licht über die umgebenden Lichtleitfasern durch das Endoskop geleitet. Da jede einzelne Glasfaser über die ganze Länge des Endoskops genau ausgerichtet ist, wird das übertragene Bild nicht verzerrt. Die Spitze des flexiblen Endoskops kann um 180 Grad bewegt werden. Starre Endoskope haben Blickwinkel von 0°, 30° und 70° und besitzen teilweise Lupenfunktion.

Unterschiedlichste Erkrankungen können das Riechvermögen negativ beeinflussen. Oft werden Geschmackstörungen und Geruchstörungen miteinander verwechselt.
Wir können mit der Zunge nur die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter unterscheiden. Alles andere wird gerochen. Beim Essen steigen die Gerüche über den Nasenrachen in die Nasenhaupthöhle und werden in der Riechspalte wahrgenommen.
Bei der Geschmacksprüfung werden Lösungen mit den vier Geschmacksrichtungen auf die Zunge geträufelt und die Testperson soll diese zuordnen.
Für eine eindeutige Diagnose einer Riechstörung, werden dem Patienten verschiedene Lösungen zum Riechen und Identifizieren vor die Nase gehalten.

Das Spektrum unserer ambulanten Operationen umfasst folgende Eingriffe:

  1. Adenotomie (Entfernung der Rachenmandel, sogenannte “Polypen“)
  2. Paukendrainage (Einlage von Paukenröhrchen)
  3. Conchotomie (Verkleinerung der Nasenmuschel)
  4. Infundibulotomie (Nebenhöhlenfensterung)
  5. Polypektomie (Entfernung von Nasenpolypen)
  6. Veloplastik (Operation am weichen Gaumen bei Schnarchen mittels Radiofrequenztherapie)
  7. Entfernung kleinerer Haut- und Schleimhautgeschwülste
  8. Kaustik bei Epistaxis (Gefäßverschweißung bei Nasenbluten)
  9. Radiofrequenz-Tonsillotomie (Verkleinerung der Gaumenmandeln)
  10. Nasenscheidewandbegradigung
  11. Septum-OP

Wir führen diese Operationen in großzügigen, modernsten OP-Räumen innerhalb des Zentrums Gesundheit Oldenburg durch.

Für die Operation steht uns ein erfahrenes und professionelles Narkose-Team sowie qualifiziertes Pflegepersonal zur Verfügung. Wir operieren bereits seit Jahren erfolgreich in diesem Team. Weitere Informationen zu den Operationsräumen erhalten Sie unter: www.op-zentrum-oldenburg.de.


Der große Vorteil einer ambulanten Operation liegt in einem nur kurzen Aufenthalt im OP-Zentrum am Operationstag. Und: Sie werden vom Arzt Ihres Vertrauens operiert. Nach einer kurzen Ruhepause sind Sie wieder zu Hause in Ihrer vertrauten Umgebung mit Ihrer Familie oder Freunden. Das ambulante Operieren empfiehlt sich insbesondere für Kinder und ältere Menschen, für die ein mehrtätiger Krankenhausaufenthalt eine Belastung darstellen kann.

Übrigens: 97,8 Prozent der ambulant operierten Patienten würden sich wieder ambulant operieren lassen, 98,8 % würden die Praxisklinik weiterempfehlen (ÄrzteZeitung 10.02.05).

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen auch in einem persönlichen Gespräch.
Während unserer Praxiszeiten sind wir telefonisch erreichbar unter
Tel.: (04 41) 950 799 19

— Aus aktuellem Anlass wird das ambulante Operieren zur Zeit nicht angeboten–

Schwindel ist Ausdruck einer Gleichgewichtsstörung. Es ist ein Symptom für eine Krankheit und mit unterschiedlichen Symptomen vebunden: Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Kollapsneigung, Ohrgeräusche, Hörstörung, Fallneigung, Gangunsicherheit, Sehstörung.
Die Gleichgewichtsstörung tritt bei einigen Patienten nur für Sekunden auf, bei anderen hält sie über einen längeren Zeitpunkt an.
Viele Erkrankungen können zu Schwindel führen oder gehen mit einer Gleichgewichtsstörung einher. Oft ist Schwindel nur das erste Symptom einer Erkrankung. Darum ist eine frühzeitige und genaue Abklärung von großer Bedeutung.
Schwindel kann durch Störungen der Gleichgewichtsorgane im Innenohr hervorgerufen werden oder auch eine Störung in bestimmten Hirnregionen sein. Eine häufige Ursache für Schwindel sind Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen im Bereich der zentralen Schaltstellen im Gehirn. Ein hoher Blutdruck, Durchblutungsstörungen bei Einengung der Halsschlagader, sowie Verschleißerscheinungen der Halswirbelsäule mit Muskelverspannungen sind ebenfalls Ursachen für Schwindelbeschwerden.
Auch wenn die Zahl möglicher Ursachen für Schwindelgefühle sehr groß ist, kann durch verschiedene Untersuchungen die Ursache abgeklärt werden und eine wirksame Therapie eingeleitet werden.

Naturheilverfahren

Die Akupunktur stellt die am weitesten verbreitete Therapieform der so genannten „Traditionellen Chinesischen Medizin“ dar. Die Anfänge liegen über 4000 Jahre zurück.

Das Prinzip der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht auf Yin und Yang. Zwischen diesen Gegenpolen fließt die Körperenergie (Qi) auf Bahnen (Meridiane) durch den Körper. Gerät dieses Gleichgewicht aus den Fugen, kann das Qi nicht mehr ungehindert zirkulieren, Krankheiten sind die Folge. Der durch Erkrankungen gestörte Fluss in denMeridianen kann durch die Reizung bestimmter Akupunkturpunkte wieder normalisiert werden.

In unserer Praxis wird die Akupunktur auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin für verschiedene Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Durch eine gezielte Untersuchung und Beratung lässt sich feststellen, ob eine Akupunkturbehandlung auch bei Ihnen sinnvoll und nützlich ist. Meist therapieren wir, je nach Erkrankung, in mehreren Sitzungen. In manchen Fällen spürt der Patient bereits nach der ersten Behandlung eine Veränderung.

Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich können wir durch Akupunktur eine Vielzahl von Erkrankungen positiv beeinflussen:

  •  –  allergischer Heuschnupfen
  •  –  akuter und chronischer Schnupfen
  •  –  akute und chronische Nasennebenhöhlenerkrankungen (Rhinitis/Sinusitis)
  •  –  Infektanfälligkeit bei Schwächung des Immunsystems
  •  –  Riechstörungen
  •  –  Kopfschmerzen/Migräne
  •  –  Trigeminusneuralgie
  •  –  Halswirbelsäulen-Syndrom
  •  –  Schwindel, Morbus Meniere
  •  –  Tinnitus, Hörsturz
  •  –  Fazialisparese
  •  –  Stimmstörungen, Heiserkeit, Reizhusten
  •  –  Kiefergelenkbeschwerden

Zusätzlich bieten wir die Akupunktur unterstützend zur Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduktion an:
BKK Bundesverband: „Alternativmethoden: Akupunktur“

Die Aromatherapie nutzt pflanzliche Essenzen (sog. ätherische Öle) zur Behandlung von Krankheiten. Sie ist eine ganzheitliche Therapie, die versucht, Körper und Geist gleichermaßen positiv zu beeinflussen.

„Der Arzt der Zukunft wird Immunisator sein.“ Diese These wurde im Jahre 1909 von Sir Almroth Wright aufgestellt. An Bedeutung gewinnt dieser Satz zunehmend in der heutigen Zeit, wo die Antibiotikatherapie in vielen Fällen nicht mehr ausreichend zum Erfolg führt. Die Zunahme der therapieresistenten chronischen Erkrankungen und der Anstieg allergischer Erkrankungen lassen neue Wege in der Medizin suchen. Hier kommt die Autovaccintherapie zum Einsatz, auch die „Juwelierskunst der medizinischen Mikrobiologie“ genannt.
Vaccine sind Impfstoffe, die Substanzen enthalten, welche nach Applikation eine Immunantwort bewirken. Autovaccine nehmen eine Sonderstellung ein, es sind Eigenimpfstoffe und werden aus patienteneigenen Mikroorganismen gewonnen.
Die Vaccintherapie mit Autovaccinen fällt in die Kategorie Heilimpfung, hat aber auch ein erhebliches präventives Potential. Autovaccine aus den eigenen Darmbakterien (E.coli) sind eine ureigene Spezialität des Arbeitskreises für Mikrobiologische Therapie und greifen auf über 50 Jahre ärztliche Erfahrung und zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen zurück.

Diese Therapie wenden wir insbesondere an bei:

  •  –  Allergien/Heuschnupfen
  •  –  Infektanfälligkeit bei Schwäche des Immunsystems
  •  –  akutem und chronischem Schnupfen
  •  –  akuter und chronischer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
  •  –  Pilzbesiedelung der Mundschleimhaut (Mundsoor)
  •  –  Störungen im Magen-Darm-Trakt
  •  –  Reizdarm
  •  –  Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  •  –  häufiger Antibiotika- bzw. Cortisonbehandlung
  •  –  Zustand nach Nasennebenhöhlen-Operationen

Die moderne Eigenblutbehandlung ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde und in seiner ursprünglichen Form fast so alt wie die Medizin selbst.
In unserer Praxis führen wir die Eigenbluttherapie durch, indem wir mit Ihrem venös entnommenen Blut eine homöopathische Schüttelmixtur aufbereiten, die Sie zu Hause in Tropfenform einnehmen können. Sie übt einen Reiz auf Regulationssysteme im Körper aus und führt so zu einer Art Neuprogrammierung des Immunsystems mit einer Steigerung der Selbstheilungskräfte. Es sind keine weiteren Injektionen nötig. Die Einnahme erfolgt in der Regel über drei Monate. Die Anwendung wird unterstützend bei Allergien eingesetzt, ist aber auch bei Infektanfälligkeit vor der kalten Jahreszeit sehr empfehlenswert.

„Similia simbilibus curentur“ – Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt. Voraussetzung für die Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips ist zum einen die Kenntnis der homöopathischen Mittel (Arzneimittelprüfung) und zum anderen die exakte Erfassung des Symptombildes des Patienten. Die auf Samuel Hahnemann zurückgehende Therapieform setzen wir vor allem bei akuten Infektionen, chronischen Nasennebenhöhlenerkrankungen, jedoch auch bei Schwindel und Tinnitus ein.

Die Mikrobiologische Therapie dient der Unterstützung der Immunregulation und der Verbesserung von Stoffwechselfunktionen.

Bakterien sind entgegen ihres schlechten Rufes nicht immer Krankheitserreger, sondern sehr oft Gesundheitserreger! Diese Probiotika (pro bios = für das Leben) hindern die schädlichen Bakterien daran, sich in unserem Körper einzunisten und negativ zu wirken. Sie trainieren sozusagen unser Immunsystem und stärken dadurch unsere natürliche Abwehr. Die Bakterienstämme haben insbesondere auf die Darmflora eine positive Wirkung, indem sie die Darmtätigkeit regulieren und die Stoffwechselfunktionen verbessern.

Vitamin C schützt vor freien Radikalen, verbessert die Eisenresorption, ist
unerlässlich für die Kollagensynthese, behindert die Bildung von Nitrosaminen und unterstützt die Funktion der Leukozyten.

Die hochdosierten Vitamin C-Infusionen kommen deshalb vor allem kurzfristig bei akuten Infektionen und Wundheilungsstörungen zum Einsatz.